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WordPress-Wartung: Was monatlich zu tun ist – die Checkliste

Ich bin Nick Vogel, IT-Systemadministrator und Entwickler aus Buxtehude, und habe sieben Jahre lang rund 120 WordPress- und WooCommerce-Seiten betrieben. Aus dieser Praxis stammt die Routine, die du hier als Checkliste bekommst: Was gehört jeden Monat zur WordPress-Wartung, und in welcher Reihenfolge?

Du kannst die Liste selbst abarbeiten. Dafür brauchst du Zugriff auf WordPress, auf das Hosting und ein Backup-Verfahren, das du verstehst.

Vorbereitung: Was du vor dem ersten Haken brauchst

Eine Wartung ohne Sicherheitsnetz ist riskant. Lege deshalb vorab fest, wo deine Seite gesichert wird, wer Zugang hat und wie du im Notfall zurückspringst.

Ideal ist eine Testkopie der Seite, auf der du Updates vorab ausprobierst. Das geht nicht immer, dann gilt umso mehr: erst Backup, dann Update.

Die monatliche Checkliste

Arbeite die Punkte in dieser Reihenfolge ab. Sie baut aufeinander auf.

1. Backup prüfen und Wiederherstellung testen

Prüfe zuerst, ob die automatischen Backups laufen und aktuell sind. Das Backup umfasst Dateien und Datenbank.

Teste regelmäßig eine Wiederherstellung auf einer Kopie. Nur dann weißt du, dass du im Ernstfall wirklich zurück kannst.

2. WordPress-Kern aktualisieren

Spiele Updates des WordPress-Kerns zeitnah ein, vor allem Sicherheitsupdates. Lies bei größeren Versionssprüngen vorher die Hinweise des Projekts, denn sie können Themes und Plugins betreffen.

3. Plugins aktualisieren

Aktualisiere Plugins einzeln oder in kleinen Gruppen. Passiert danach etwas Unerwartetes, kannst du die Ursache eingrenzen.

Entferne Plugins, die du nicht mehr brauchst. Jedes Plugin ist zusätzliche Angriffsfläche und zusätzlicher Wartungsaufwand.

4. Theme aktualisieren

Bei einem Standardtheme reicht das Update. Hast du ein angepasstes Theme, gehören Änderungen in ein Child-Theme oder in dein eigenes Theme, damit Updates sie nicht überschreiben.

5. Funktionen testen

Nach den Updates prüfst du, ob alles läuft: Startseite, wichtige Unterseiten, Suchfunktion, Menüs und vor allem Formulare. Schicke eine Testanfrage über das Kontaktformular und prüfe, ob sie ankommt.

Bei WooCommerce gehört eine Testbestellung dazu: Produkt in den Warenkorb, Checkout, Zahlung, Bestätigungsmail.

6. Sicherheit prüfen

Kontrolliere Benutzerkonten: Wer hat Administratorrechte, wer ist nicht mehr dabei? Entferne alte Konten und nutze starke, einzigartige Passwörter. Eine zweite Anmeldestufe erhöht den Schutz zusätzlich.

Prüfe außerdem, ob unbekannte Dateien oder Benutzer aufgetaucht sind und ob die Seite ein gültiges HTTPS-Zertifikat hat.

7. Performance kontrollieren

Miss die Ladezeit wichtiger Seiten auf Handy und Desktop. Auffällige Verschlechterungen haben oft Gründe: neue große Bilder, ein zusätzliches Plugin oder eine volle Datenbank.

Räume die Mediathek auf, entferne unnötige Revisionen und prüfe, ob Caching wie vorgesehen arbeitet.

8. Rechtstexte und DSGVO prüfen

Stimmen Impressum und Datenschutzerklärung noch mit dem Stand deiner Seite überein? Neue Plugins, Einbettungen oder Formulare können neue Datenflüsse bedeuten.

Prüfe, ob Schriften, Karten oder Videos von Drittanbietern geladen werden, und ob dafür eine Rechtsgrundlage besteht. Die rechtliche Bewertung gehört zu einem Anwalt oder einem Rechtstext-Generator.

9. Logs und Überwachung auswerten

Sieh dir die Fehlerprotokolle des Servers und von WordPress an. Wiederkehrende Fehler sind Hinweise auf kaputte Plugins oder Konfigurationsprobleme.

Kontrolliere, ob dein Monitoring Ausfälle gemeldet hat, und lies auch die Liste der häufigsten „Seite nicht gefunden“-Aufrufe. Sie zeigt tote Links.

10. Lizenzen, Domain und Zertifikate

Läuft eine Plugin- oder Theme-Lizenz bald aus? Verfällt die Domain oder das SSL-Zertifikat? Trage Ablauftermine in den Kalender, damit nichts mitten im Betrieb ausläuft.

Wie oft ist „monatlich“ genug?

Für eine ruhige Firmenwebsite ist ein fester Monatsrhythmus ein sinnvoller Rahmen. Sicherheitsupdates solltest du nicht bis zum nächsten Monatstermin liegen lassen, sondern zeitnah einspielen.

Bei Shops und Seiten mit viel Verkehr lohnt eine engere Taktung. Hier prüfst du Backups und Bestellungen häufiger.

Typische Fehler bei der Wartung

Diese Fehler passieren in der Praxis am häufigsten:

Wartungsprotokoll: Was du festhalten solltest

Ein kurzes Protokoll spart dir später viel Suche. Notiere für jeden Wartungstermin das Datum, welche Updates du eingespielt hast, was du getestet hast und was dir aufgefallen ist.

Passiert nach einem Update etwas Seltsames, siehst du sofort, was sich geändert hat. Das Protokoll hilft außerdem, wenn jemand anderes die Wartung übernimmt, denn diese Person kennt dann den Stand der Seite und ihre bekannten Eigenheiten.

Halte dazu fest, welche Zugänge es gibt, wo Backups liegen und wer im Notfall angerufen wird. Diese Angaben gehören an einen Ort, auf den du auch dann zugreifen kannst, wenn die Seite ausfällt.

Wenn du die Wartung abgeben willst

Wartung kostet Zeit und Aufmerksamkeit, die in vielen Betrieben fehlt. Dann ist es sinnvoll, sie abzugeben, am besten an jemanden, der Server und WordPress zugleich versteht.

Genau das biete ich an: Hosting über einen Partner-Hoster und die Betreuung deiner Seite aus einer Hand. Was dabei enthalten ist und wie der Einstieg läuft, steht unter WordPress-Wartung und Hosting.

Dazu passt die Leistung WordPress-Wartung & Hosting: Updates, Backups, Monitoring, Sicherheit und DSGVO für WordPress und WooCommerce.

Keine Lust auf die Checkliste?

Schildere kurz deine Seite. Ich melde mich persönlich bei dir.

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